Buße - Umkehr - Neuanfang
Was hat das Reformationsjubiläum 2017 für die Kirche und Gesellschafft gebracht?

Was bleibt vom Gedenkjahr an die Reformation? Was hat der Veranstaltungsmarathon bewirkt, der in den vergangenen zwölf Monaten landauf landab an Martin Luther erinnerte? Hat er die Erwartungen erfüllt, das Interesse an der Religion gestärkt, neue Impulse gesetzt für das Zusammenwirken von Kirche, Politik und Gesellschaft? Oder gar in der Ökumene?
Diesen Fragen geht Prof. Dr. Klaus Engelhardt am Buß- und Bettag 2017 nach.

Prof. Dr. Klaus Engelhardt war zwischen 1991 und 1997 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland und damit die wichtigste Stimme des Protestantismus. Von 1980 bis 1997 wirkte der in Wiesloch aufgewachsene Theologe als badischer Landesbischof. Zuvor war er Professor und Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Der als Prediger hoch geschätzte Wissenschaftler und Autor lebt heute in Karlsruhe.

Prof. Dr. Klaus Engelhardt

Prof. Dr. Klaus Engelhardt

Luthers Thesen und Engelhardts Fazit!
"Zur Freiheit eines Christenmenschen gehört auch, Distanz zu sich selbst gewinnen zu können"
"Die Entflechtung von Kirche und Staat gibt den beiden Eigenständigkeit in Verantwortung"
Geradezu schwärmerisch berichtet der ehemalige Bischof von Luthers poetischer Sprache und von seiner Klarheit und davon dass die Reformation hilft, die Botschaft der Bibel als Botschaft für das Leben zu begreifen.

BNN am 24.11.2017

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